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Aktuelles

 

 

 

Wir sind gestartet: in die Wildnis Berufspraxis

 

 

Ein mulmiges Gefühl durchzieht ihren Bauch als sie vom Trittbrett des Busses auf die Straße tritt. Die grelle Sonne blendet ihre müden Augen, die als Relikt ihrer unruhigen Nacht noch übrig sind. Das Gefühl steigert sich, je näher sie dem vermeintlichen Ort kommt, der auf ihrer Google-Maps-App mit dem roten Kreis gekennzeichnet ist. Erneut flattern ihr ein Haufen Fragen durch den Kopf. Wenn es doch einfach schon vorbei wäre für heute...

Unter dem Motto „unentdeckte Pfade gehen“ starteten die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen der Evangelischen Gesamtschule Kleinmachnow in ihr berufspraxisorientiertes Schuljahr. Sie begannen das Schuljahr mit einem klassischen zweiwöchigen Schulbetriebspraktikum und erweitern nun ihre Praxiserfahrung für jeweils einen Tag in der Woche während des weiteren Schuljahres in ihrem Betrieb. Noch ist dieses Format des Praxislernens für alle noch neu und unentdeckt.

So gab es viele Fragen und Sorgen, die sich die Schülerinnen und Schüler noch vor ein paar Wochen gestellt haben und die Situation wie eingangs geschildert selbst erlebten.

 

„Habe ich den richtigen Betrieb für mich gefunden?“

„Wie komme ich da morgens eigentlich hin?“

„Werde ich den richtigen Ort finden?“

„Sollte ich dort vorher nochmal anrufen?“

„Werden die Mitarbeiter nett zu mir sein?“

„Werde ich allen Aufgaben an mich gerecht?“

„Was ist, wenn ich mich langweile?“

 

Doch es half nichts: Sie mussten da alle durch. Und sie haben es wirklich gut gemeistert!

Es zeigt sich ein breite Palette an Unternehmens- und Berufsbereichen, die von unseren Schülern erkundet werden: von der Kunst der Konditoren im Café „Krümelfee“ in Potsdam über die Techniksparte des in Stahnsdorf ansässigen Unternehmens „Endress und Hauser“ bis hin zum „Galli Theater“ in Berlin.

Und so wie das Durchstreifen einer Wildnis eben ist, so zeigen sich im Praktikumsalltag der Schüler auch hier und da ein paar Stolperfallen, die überwunden werden wollen.

Doch vor allem zeigen sich bisher unentdeckte Potenziale, Fähigkeiten und Interessen unserer Schüler, auf die wir sehr stolz sind.

 

https://www.vcat.de/blog/neue-mitarbeiterinnen-vcat-setzt-auf-frauenpower/

 

Juniorwahl an der Evangelischen Gesamtschule Kleinmachnow

 

Als eine von über 130 Schulen aus ganz Brandenburg hat auch unsere Schule am Projekt Juniorwahl teilgenommen, das es ermöglicht, dass auch Schüler unter 16 Jahren die Landtagswahlen aktiv miterleben können. Über 100 Schüler der 7. und 8. Klassen gaben ihre Stimmen im schuleigenen Wahllokal ab (Die 9. Klassen erkunden zur Zeit im Betriebspraktikum neue Berufsfelder und sind deshalb außer Haus).

 

Und so haben die Schüler gewählt: Die Direktkandidatin der Grünen, Alexandra Pichl, hätte das Direktmandat in unserem Wahlkreis gewonnen und auch bei den Zweitstimmen liegen die Grünen mit 32% vorn. Mit einigem Abstand folgen SPD und CDU mit 14,7% und 12,8% sowie die Tierschutzpartei mit 12%, gefolgt von der AfD mit 10%.

 

Doch viel wichtiger als das Wahlergebnis ist uns als Schule das Projekt an sich. Sich selbst zu informieren, die Angebote der Parteien zu vergleichen und kritisch zu hinterfragen und dann alles so zu simulieren, wie es die Wahlberechtigten ab 16 Jahren auch am Wahlsonntag machen, zeigt Jugendlichen, dass auch sie wahr- und ernstgenommen werden und dass Demokratie nur funktionieren kann, wenn man sich aktiv für sie einsetzt.

 

(Brigitta Siering, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften)

Praktikumsmesse

von Xenia Neumann und Lilly Stern (8. Jahrgang)

 

Praktikumsmesse an der Evangelischen Gesamtschule Kleinmachnow

 

 

Ein Praktikumsplatz zu finden ist manchmal gar nicht so leicht. Um uns die Suche zu erleichtern, hat die Schule am 1.03.2019 zum ersten Mal eine “Praktikumsmesse“ veranstaltet. Es waren 15 Firmen vertreten, darunter die Bereiche Bauwesen, Metallbau, technischer Service, Dienstleistung, Polizei, u.s.w. Wir Schüler durften bereits im Vorfeld vier Betriebe auswählen, die wir näher kennenlernen wollten. Für die Verpflegung sorgte die Kochwerkstatt unter der Anleitung von Frau Heuer. Währenddessen begann im 6. und 7. Stock der Gesamtschule die “Praktikumsmesse“. Durch die gute Vorbereitung der Betriebe und die ansprechende Gestaltung der Stände hatte man das Gefühl auf einer echten Berufsmesse zu sein. Vielen Schülern gefielen die Präsentationen und Werbegeschenke, die einige Betriebe verteilten. Jede Präsentation ging etwa eine halbe Stunde, in der wir viel über die einzelnen Betriebe und Bereiche sowie Aufgaben eines Praktikanten gelernt haben. Jeder Schüler hatte einen Fragenbogen dabei, den wir bei den einzelnen Präsentationen ausfüllen sollten. Dieser diente uns vor allem als Leitfaden für ein Gespräch, denn so einfach ist es für uns gar nicht, mit den Menschen der Firmen ins Gespräch zu kommen.

Im nächsten Jahr würden wir gerne noch mehr Betriebe aus dem sozialen Bereich bei uns begrüßen können. Im Großen und Ganzen war es ein sehr informativer und aufschlussreicher Tag, an dem sowohl die Firmenvertreter als auch die Schüler mit vielen neuen Erkenntnissen nach Hause gingen.

von Florian Elvert und Jonas Oerke (7/8b)

 

Das Sturmglas

 

Im Wahlpflichtkurs NaWi haben wir ein Sturmglas hergestellt.

Dies ist eine altbekannte Seefahrermethode, um das

Wetter vorherzusagen. Es ist eine Ampulle, die mit chemisch

hergestellten Kristallen das Wetter voraussagt. Je nach Wetter lösen sich die Kristalle mal auf oder sie ordnen sich verschieden an. Wir haben dafür ein Reagenzglas in der Mitte erhitzt, gedreht und gezogen bis es nur noch ein kleine Öffnung hatte, damit die Flüssigkeiten noch hindurchfließen konnten. Nach dem Abfüllen des chemischen Gemisches erhitzten wir es vorsichtig an der dünnen Öffnung, drehten und zogen es auseinander, um es zu verschließen. So haben wir unser eigenes Sturmglas hergestellt.

 

Hier sind die einzelnen Vorhersagen

 

  • Wenn die Flüssigkeit im Glas klar ist, wird das Wetter sonnig und klar.

  • Ist die Flüssigkeit flockig, wird es bewölkt. Niederschlag ist möglich.

  • Wenn kleine Flöckchen in der Flüssigkeit schweben, kann man feuchtes, nebeliges Wetter erwarten.

  • Ein trübes Glas mit kleinen Sternen deutet auf Gewitter.

  • Sind an einem schönen Wintertag kleine Sternchen in der Flüssigkeit, wird es schneien.

  • Sind große Flocken überall in der Flüssigkeit, wird es je nach Jahreszeit bedeckt oder im Winter fällt Schnee.

  • Wenn viele Kristalle auf dem Boden sind, gibt es Frost.

  • Wenn sich an der Oberfläche Kristalle bilden, wird es stürmisch

 

Die Chemische Zusammensetzung

300ml Alkohol, 28g Campfer, 10g Kaliumnitrat, 10g Ammoniumchlorid