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Aktuelles

 
Das Schöne mit der Pflicht verbinden!
 
Am Donnerstag, den 19.12.2019, machte sich die Klasse 9a auf den Weg, um gemeinsam Eislaufen zu gehen. Dafür fuhren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis zum Horst-Dom-Eisstadion in Berlin. Dieses besitzt eine wunderbare große Eisfläche sowie eine 200-Meter-Rundbahn. Also perfekte Bedingungen, damit man sein fahrerisches Können ausprobieren kann. Neben dem Spaß am Fahren, konnten wir zugleich dem obligatorischen Themenfeld „Fahren, Rollen und Gleiten“ im Rahmenlehrplan Sport nachkommen. Dass beim Eislaufen auch noch die Sonne schien, machte den Ausflug perfekt und zauberte allen ein Lächeln auf das Gesicht.

Klasse 9a bei der Berliner Aidshilfe

 

Am 17. Dezember 2019 ist die Klasse 9a nach Berlin zur Aidshilfe gefahren. Dort wurde die Klasse in zwei Gruppen geteilt und nahm dann an einem Workshop rund um das Thema Aids teil. Der Unterschied zwischen dem HIV-Virus und der Krankheit Aids wurde erklärt. Zudem wurden auch noch andere Geschlechtskrankheiten vorgestellt, Symptome erklärt und in verschiedene Gruppen gegliedert. Durch ein Spiel wurden die Probleme von an Aids erkrankten Personen in der Gesellschaft nähergebracht. Die Schülerinnen und Schüler haben gelernt, wie Personen mit Aids behandelt werden, wie der Virus übertragen wird und wie lange es überhaupt dauert von der Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit.

1. Platz im diesjährigen Schreibwettbewerb

 

In diesem Schuljahr hat der Fachbereich Deutsch der Evangelischen Gesamtschule zum ersten Mal einen Schreibwettbewerb ausgelobt. Thematisiert werden sollten die Fragen: "Was ist mir wichtig?", "Wofür setze ich mich ein?" und "Wie möchte ich leben?". Verfasst werden durften Geschichten, Gedichte, Songtexte oder auch Comics. Zu gewinnen gab es einen Büchergutschein der Natura-Buchhandlung in Kleinmachnow.

Lesen Sie hier die Gewinnergeschichte:

 

 

 

Eine ganz andere  Weihnachtsgeschichte

Irgendwo im tiefsten, kältesten Sibirien, saß der Weihnachtsmann in seinem großen Sessel am Kamin und trank eine große Tasse Glühwein, als ein kleiner Elf mit rotem Hütchen, an dessen Spitze  ein kleines Glöckchen hing, hineinkam. Der Weihnachtsmann sah ihn an und fragte: „Was gibt es zu so später Stunde, Pixie?“  „Ich weiß nicht, wo ich diesen Wunsch einordnen soll.“, sagte der Elf und kratzte sich hinter seinem rechten Ohr. Der Weihnachtsmann runzelte die Stirn und fragte, was es denn für ein Wunsch sei.  

Das kleine Männlein begann mit lauter, voller Stimme vorzulesen:

„Lieber Weihnachtsmann, ich wünsche mir aus tiefstem Herzen ein Smartphone zu sein. Denn, wenn bei meinen Eltern das Smartphone klingelt, lassen sie alles stehen und liegen. Doch, wenn ich was sage, bekomme ich meist ein: „bin beschäftigt“, „kann gerade nicht“ oder „hab zu tun“.  Wenn ich einmal was zu erzählen habe, heißt es oft: „Können wir später darüber sprechen?“. Doch wenn Siri etwas sagt, muss es ganz leise sein. Ihr Handy nehmen meine Eltern sogar mit ins Bett, aber sie haben keine Zeit, mich mal in den Arm zu nehmen. Aus diesen Gründen, und vielen weiteren, möchte ich um alles in der Welt ein Smartphone werden.“

Der Weihnachtsmann, der nun Tränen verdrücken musste und sichtlich gerührt war, erschrak, als der Elf verwirrt fragte: „Soll ich den Wunsch jetzt zu Elektronikgeräten in die Kategorie Telefone und Handys räumen?“ Der Weihnachtsmann schniefte. „Nein, das kommt in die „Manteltasche für Notfälle“.“, sagte er dann sehr entschlossen. 

Am Weihnachtsabend liefen die Rentiere und Elfen natürlich schon auf Hochtouren, denn es mussten selbstverständlich, wie jedes Jahr, Milliarden von Kindern an einem Abend mit Geschenken erfreut werden. Der Weihnachtsmann ließ sich aber extra viel Zeit. Er konnte nicht aufhören an das kleine Mädchen zu denken, das sich weder eine Pupe noch eine Eisenbahn wünschte, sondern einfach nur ein Smartphone sein wollte. Dann war es aber soweit und der Weihnachtsmann konnte seinen wunderschönen roten Mantel aus dem Schrank nehmen, seine Stiefel mit Fett einreiben, seine goldglänzenden Knöpfe polieren und zum Schluss seine dicke, rote Pelzmütze aufsetzen. Nun stapfte er den Weg entlang, durch das Winter-Wunder-Land, zu seinem Schlitten, an dem noch viele Elfen eifrig werkelten. Er sah sich auch in diesem Jahr den Wald an und ließ noch einige Bäume einschneien. Als er diese Arbeit abgeschlossen hatte, setze er sich in den quietschenden Schlitten, sah sich noch einmal alle Geschenke an, griff die Zügel und erhob sich sanft mit dem Getrampel der Rentiere und dem Geklingel der Glocken in den dunklen Nachthimmel. 

Er besuchte jedes Kind, egal ob reich oder arm, lieb oder böse. Auch das kleine Mädchen. In jedem Haus verbreitete er Nächstenliebe und Hoffnung.

Am nächsten Tag wachte das kleine Mädchen früh auf und ging hinunter in die Stube, in der der Weihnachtsbaum stand. Es hoffte, dass ihr Wunsch in Erfüllung gegangen war. Um ganz sicher zu gehen, kniff sie die Augen zu und ballte die Hände zur Faust. Als es der Meinung war, dass es sich verändert hatte, lief es schnell zum Spiegel und war enttäuscht, als es sah, dass es kein Smartphone geworden war. Missmutig lief es zurück zum Weihnachtsbaum und bemerkte, dass ein zusammengerollter Brief unter dem Tannenbaum lag. Das Mädchen rollte ihn aus und las: 

Mein junges Fräulein, du bist viel mehr wert als ein Smartphone. Du wirst schon sehen, jenes werden auch noch deine Eltern erkennen.

Das Mädchen war verwundert und wusste nicht, was das heißen sollte. Es bemerkte, wie seine Eltern das Zimmer betraten. Sie tippten irritiert auf ihren Handys herum und riefen ständig: „Warum habe ich keinen Empfang? Was soll ich jetzt machen?“ Der Weihnachtsmann hatte nämlich in der ganzen Stadt das Telefonnetz und zur Sicherheit auch das Internet lahmgelegt. Als das Mädchen seine Eltern endlich überredet hatte, mit ihm einen Spaziergang zu machen, staunte es nicht schlecht. Es hatte nicht nur geschneit, sondern an jeder Hauswand, jeder Litfaßsäule, jeder Wohnungstür stand der gleiche Text geschrieben, der das Zusammenleben des Mädchens und seinen Eltern für immer zum Guten verändern sollte: 

Es reicht! Wegen unwichtiger Dinge vernachlässigen wir Freundschaften. Bitte bestimmt über euer Smartphone und lasst nicht euer Smartphone über euch bestimmen. Denn wir haben alle ein großes Glück, in Frieden leben zu dürfen. Ehrt die Menschen, die euch unterstützen, euch lieben, euch helfen und jeden einzelnen eurer Tage wundervoll machen. Nehmt euch in Zukunft auch mal einige Minuten für Mitmenschen, denen ihr in den letzten Tagen, Wochen oder Monaten nicht viel eurer kostbaren Zeit geschenkt habt. Verbringt schön Momente mit wichtigen Menschen. Und bitte legt an diesem Weihnachtsfest und an allen Tagen, die dann noch kommen, euer Smartphone auch mal weg. Denn echte Freunde sind gerade in unserer Zeit sehr wertvoll…

Ich wünsche allen Menschen auf dieser Welt, besinnliche Weihnachten…                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            

 

 

 

Wir sind gestartet: in die Wildnis Berufspraxis

 

 

Ein mulmiges Gefühl durchzieht ihren Bauch als sie vom Trittbrett des Busses auf die Straße tritt. Die grelle Sonne blendet ihre müden Augen, die als Relikt ihrer unruhigen Nacht noch übrig sind. Das Gefühl steigert sich, je näher sie dem vermeintlichen Ort kommt, der auf ihrer Google-Maps-App mit dem roten Kreis gekennzeichnet ist. Erneut flattern ihr ein Haufen Fragen durch den Kopf. Wenn es doch einfach schon vorbei wäre für heute...

Unter dem Motto „unentdeckte Pfade gehen“ starteten die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen der Evangelischen Gesamtschule Kleinmachnow in ihr berufspraxisorientiertes Schuljahr. Sie begannen das Schuljahr mit einem klassischen zweiwöchigen Schulbetriebspraktikum und erweitern nun ihre Praxiserfahrung für jeweils einen Tag in der Woche während des weiteren Schuljahres in ihrem Betrieb. Noch ist dieses Format des Praxislernens für alle noch neu und unentdeckt.

So gab es viele Fragen und Sorgen, die sich die Schülerinnen und Schüler noch vor ein paar Wochen gestellt haben und die Situation wie eingangs geschildert selbst erlebten.

 

„Habe ich den richtigen Betrieb für mich gefunden?“

„Wie komme ich da morgens eigentlich hin?“

„Werde ich den richtigen Ort finden?“

„Sollte ich dort vorher nochmal anrufen?“

„Werden die Mitarbeiter nett zu mir sein?“

„Werde ich allen Aufgaben an mich gerecht?“

„Was ist, wenn ich mich langweile?“

 

Doch es half nichts: Sie mussten da alle durch. Und sie haben es wirklich gut gemeistert!

Es zeigt sich ein breite Palette an Unternehmens- und Berufsbereichen, die von unseren Schülern erkundet werden: von der Kunst der Konditoren im Café „Krümelfee“ in Potsdam über die Techniksparte des in Stahnsdorf ansässigen Unternehmens „Endress und Hauser“ bis hin zum „Galli Theater“ in Berlin.

Und so wie das Durchstreifen einer Wildnis eben ist, so zeigen sich im Praktikumsalltag der Schüler auch hier und da ein paar Stolperfallen, die überwunden werden wollen.

Doch vor allem zeigen sich bisher unentdeckte Potenziale, Fähigkeiten und Interessen unserer Schüler, auf die wir sehr stolz sind.

 

https://www.vcat.de/blog/neue-mitarbeiterinnen-vcat-setzt-auf-frauenpower/

 

Schulalltag ganz praxisnah

 

Kochen, löten, feilen, Schaltkreise erstellen, Getränke mixen, einen festlichen Tisch eindecken, Einladungskarten erstellen, eine Bewerbungsmappe schreiben, all das lernen die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs der Evangelischen Gesamtschule Kleinmachnow in den Werkstätten des Ausbildungsverbundes Teltow. Angeleitet werden sie während der 10 Praxistage von Berufsmeistern und Azubis, die gleichzeitig über verschiedene Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten sowie über Ausbildungsbedingungen informieren. So lernen die Schülerinnen und Schüler fünf Berufsfelder für jeweils zwei Tage kennen: Elektrotechnik, Metallverarbeitung, Küche, Verwaltung und Service.

 Zum Abschluss erhält jeder Schüler eine individuelle schriftliche Auswertung zu seinen persönlichen Stärken und Talenten. „Das macht richtig Spaß“, meinen einige Schüler. Andere freuen sich schon wieder auf die Schule, die sei nicht so anstrengend.

Gefördert wird das Werkstattlernen im Rahmen der ‚Initiative Sekundarstufe I‘ (INISEK I) vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg. Die ‚Initiative Sekundarstufe I‘ unterstützt Kooperationsprojekte zwischen Schulen und außerschulischen Partnern, die der Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit und der schulischen Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler dienen sollen.

Juniorwahl an der Evangelischen Gesamtschule Kleinmachnow

 

Als eine von über 130 Schulen aus ganz Brandenburg hat auch unsere Schule am Projekt Juniorwahl teilgenommen, das es ermöglicht, dass auch Schüler unter 16 Jahren die Landtagswahlen aktiv miterleben können. Über 100 Schüler der 7. und 8. Klassen gaben ihre Stimmen im schuleigenen Wahllokal ab (Die 9. Klassen erkunden zur Zeit im Betriebspraktikum neue Berufsfelder und sind deshalb außer Haus).

 

Und so haben die Schüler gewählt: Die Direktkandidatin der Grünen, Alexandra Pichl, hätte das Direktmandat in unserem Wahlkreis gewonnen und auch bei den Zweitstimmen liegen die Grünen mit 32% vorn. Mit einigem Abstand folgen SPD und CDU mit 14,7% und 12,8% sowie die Tierschutzpartei mit 12%, gefolgt von der AfD mit 10%.

 

Doch viel wichtiger als das Wahlergebnis ist uns als Schule das Projekt an sich. Sich selbst zu informieren, die Angebote der Parteien zu vergleichen und kritisch zu hinterfragen und dann alles so zu simulieren, wie es die Wahlberechtigten ab 16 Jahren auch am Wahlsonntag machen, zeigt Jugendlichen, dass auch sie wahr- und ernstgenommen werden und dass Demokratie nur funktionieren kann, wenn man sich aktiv für sie einsetzt.

 

(Brigitta Siering, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften)

Praktikumsmesse

von Xenia Neumann und Lilly Stern (8. Jahrgang)

 

Praktikumsmesse an der Evangelischen Gesamtschule Kleinmachnow

 

 

Ein Praktikumsplatz zu finden ist manchmal gar nicht so leicht. Um uns die Suche zu erleichtern, hat die Schule am 1.03.2019 zum ersten Mal eine “Praktikumsmesse“ veranstaltet. Es waren 15 Firmen vertreten, darunter die Bereiche Bauwesen, Metallbau, technischer Service, Dienstleistung, Polizei, u.s.w. Wir Schüler durften bereits im Vorfeld vier Betriebe auswählen, die wir näher kennenlernen wollten. Für die Verpflegung sorgte die Kochwerkstatt unter der Anleitung von Frau Heuer. Währenddessen begann im 6. und 7. Stock der Gesamtschule die “Praktikumsmesse“. Durch die gute Vorbereitung der Betriebe und die ansprechende Gestaltung der Stände hatte man das Gefühl auf einer echten Berufsmesse zu sein. Vielen Schülern gefielen die Präsentationen und Werbegeschenke, die einige Betriebe verteilten. Jede Präsentation ging etwa eine halbe Stunde, in der wir viel über die einzelnen Betriebe und Bereiche sowie Aufgaben eines Praktikanten gelernt haben. Jeder Schüler hatte einen Fragenbogen dabei, den wir bei den einzelnen Präsentationen ausfüllen sollten. Dieser diente uns vor allem als Leitfaden für ein Gespräch, denn so einfach ist es für uns gar nicht, mit den Menschen der Firmen ins Gespräch zu kommen.

Im nächsten Jahr würden wir gerne noch mehr Betriebe aus dem sozialen Bereich bei uns begrüßen können. Im Großen und Ganzen war es ein sehr informativer und aufschlussreicher Tag, an dem sowohl die Firmenvertreter als auch die Schüler mit vielen neuen Erkenntnissen nach Hause gingen.

von Florian Elvert und Jonas Oerke (7/8b)

 

Das Sturmglas

 

Im Wahlpflichtkurs NaWi haben wir ein Sturmglas hergestellt.

Dies ist eine altbekannte Seefahrermethode, um das

Wetter vorherzusagen. Es ist eine Ampulle, die mit chemisch

hergestellten Kristallen das Wetter voraussagt. Je nach Wetter lösen sich die Kristalle mal auf oder sie ordnen sich verschieden an. Wir haben dafür ein Reagenzglas in der Mitte erhitzt, gedreht und gezogen bis es nur noch ein kleine Öffnung hatte, damit die Flüssigkeiten noch hindurchfließen konnten. Nach dem Abfüllen des chemischen Gemisches erhitzten wir es vorsichtig an der dünnen Öffnung, drehten und zogen es auseinander, um es zu verschließen. So haben wir unser eigenes Sturmglas hergestellt.

 

Hier sind die einzelnen Vorhersagen

 

  • Wenn die Flüssigkeit im Glas klar ist, wird das Wetter sonnig und klar.

  • Ist die Flüssigkeit flockig, wird es bewölkt. Niederschlag ist möglich.

  • Wenn kleine Flöckchen in der Flüssigkeit schweben, kann man feuchtes, nebeliges Wetter erwarten.

  • Ein trübes Glas mit kleinen Sternen deutet auf Gewitter.

  • Sind an einem schönen Wintertag kleine Sternchen in der Flüssigkeit, wird es schneien.

  • Sind große Flocken überall in der Flüssigkeit, wird es je nach Jahreszeit bedeckt oder im Winter fällt Schnee.

  • Wenn viele Kristalle auf dem Boden sind, gibt es Frost.

  • Wenn sich an der Oberfläche Kristalle bilden, wird es stürmisch

 

Die Chemische Zusammensetzung

300ml Alkohol, 28g Campfer, 10g Kaliumnitrat, 10g Ammoniumchlorid